Ramsauers Mühle
Zum Pollhof 9
31840 Hessisch-Oldendorf

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Geborgenheit ist ein Gefühl, das jeder Mensch braucht

Gemäß diesem Leitgedanken gestalten wir den Alltag für unsere Bewohner: Unter aktivierender Pflege verstehen wir die umfassende Betreuung von Körper, Geist und Seele. Im Vordergrund stehen dabei der Erhalt vorhandener und die Förderung neuer Fähigkeiten, wodurch dem Bewohner Erfolgserlebnisse vermittelt werden, die jeder Mensch benötigt. 

Die Pflege gestalten wir basierend auf dem „Modell des Lebens“ nach Nancy Roper. Ziel dieses „Modell des Lebens“ ist es unter anderem, den Menschen nicht Symptom bezogen, sondern ganzheitlich zu verstehen. Pflegende haben die Aufgabe, die Einschränkungen des pflegebedürftigen Menschen und seine Probleme mit ihm gemeinsam zu ermitteln und Abhilfe zu schaffen. Auf diese Weise lassen wir dem Bewohner Freiräume für eigene Entscheidungen und stellen die Selbstbestimmung in den Mittelpunkt.

Die Individualität jedes Bewohners liegt uns besonders am Herzen und wir begrüßen dabei ausdrücklich die persönliche Mitgestaltung des Zimmers durch eigene Möbel, Bilder und anderen lieb gewonnenen Erinnerungsstücken. Des Weiteren befürworten wir die Beibehaltung der bekannten Bezugspersonen wie Hausarzt, Friseur, Krankengymnast und Fußpflege.

Der ausgewogene Anteil an Fachkräften sowie die nach anerkanntem, medizinischem Stand ausgestatteten Häuser, gewährleisten die fach- und sachgerechte pflegerische Betreuung. Die Bewohner erfahren bei uns eine vertrauensvolle und professionelle Pflege, die an die vorhandenen Fähigkeiten anknüpft und die Selbstständigkeit fördert.

Wir gewährleisten neben der Unterstützung bei allen Maßnahmen der Bewegung, Ernährung und Körperpflege, auch die Versorgung bei spezieller Pflege, wie zum Beispiel Beatmung, PEG Sonde, Trachealkanüle und Sauerstoffversorgung.

Beschütze WohngruppeBeschützte Wohngruppe:

Innerhalb unseres Hauses bieten wir den an Demenz erkrankten Bewohnern eine auf die speziellen Bedürfnisse abgestimmte Pflege und Versorgung in einer „beschützten Wohngruppe“ an. Um den Bewohnern einerseits genügend Freiraum für ihren Bewegungsdrang und andererseits ausreichend Sicherheit zu bieten, gehört zu diesen Räumlichkeiten auch ein separater beschützter Gartenbereich mit einer Terrasse, der als Sinnesgarten gestaltet wurde, wodurch die vielfach bekannten Weglauftendenzen in der Regel nicht mehr auftreten.

Im Wohnzimmer der Gruppe ist eine Küchenzeile mit einer Spüle und einem Herd mit integriertem Backofen vorhanden. Hier binden wir die Bewohner in altbekannte hauswirtschaftliche Tätigkeiten ein. Wir backen Kuchen oder bereiten gemeinsam das Essen zu. Denn allein die Wahrnehmung der Düfte weckt angenehme Erinnerungen, aus denen nicht selten eine ganze Geschichte werden kann. Der gemeinsame Verzehr führt darüber hinaus zu gegenseitigem Lob und Anerkennung.

Bei dem Mobiliar und der Einrichtung dieser Räume haben wir bewusst Wert darauf gelegt, alte und vertraute Gegenstände einzubringen, welche die Bewohner aus ihrer Jugendzeit kennen.

Ein eigenständiges Mitarbeiterteam stellt die ganztägige, kontinuierliche Betreuung fernab der üblichen Tagesabläufe einer Pflegeeinrichtung sicher.

Abschied nehmenAbschied nehmen:

Wir sehen es als einen natürlichen Prozess an, dass in unserem Haus Menschen versterben und dass der Tod am Ende eines Menschenlebens steht. Daher ist es für uns von besonderer Bedeutung, dass Angehörige und Bewohner gemeinsam mit- und voneinander Abschied nehmen können. Das bedeutet, dass sie ihre Lieben auf ihrem letzten Weg begleiten können und sie sich nicht allein gelassen fühlen. Auf besonderen Wunsch, ist ein Aufenthalt rund um die Uhr, bei gleichzeitiger Versorgung mit Speisen und Getränken, möglich. Die Zusammenarbeit mit der jeweiligen Kirchengemeinde wird auf Wunsch durch uns organisiert.